HBK Braunschweig
Institut für Kunstwissenschaft
Modul: Kuratorische Praxis
Veranstaltung: Öffentliche Kritik
Dozent*in: Prof. Dr. Felix Trautmann
Semester: SoSe 2026
Julian Charrière - Midnight Zone
Kritik an der Ästhetisierung vom Leid des Pazifik
Phil Keier
Matrikelnummer: 74108
Mittelweg 17, 38106 Braunschweig
+49 151 75023801
p.keier@hbk-bs.de
Hauptfach: Medienwissenschaften
Nebenfach: Informations & Systemtechnik
Semester (angestrebter Abschluss): Bachelor (14. Sem.)
Vollkommene Dunkelheit, ein feiner dunst gehüllt im schwachem Licht, der Blick fällt nach unten, „ist es die Sonne?“. Ein blick auf stilles Wasser, die Wellen schlagendend von den Bewegungen die ihre Besucher um sie tätigen. Die Frage warum die Sonne von Unten scheint? oder ob ich selbst einfach in Orientierung verloren, im nichts der Dunkelheit vor diesem einsamen Becken stehe. Zuletzt eine grelles Licht, eine riesige Leinwand, Fische, die wie Ballerinas, um den einzigen Lichtpunkt in den tiefen weiten der Mitternacht tanzten.
Julian Charrière hatte mit seiner Ausstellung im Kunstmuseum Wolfsburg ein Beeindruckendes Erlebnis geschafft, die Welt der Tiefsee in ihrer gänze einzufangen. Dabei braucht es kein Sea World aufgeblasenes Haifisch becken, in dem Tierwohl nach Besucherwohl kommt. Es braucht nur einen dunkelen Raum, mit störenden Geräuschen und der Vision, das Leid der Meeresbewohner, welche seit tausenden Jahren in völliger Ruhe in der Midnight Zone verweilen.
Eidesstattliche Erklärung
Ich erkläre hiermit an Eides statt, dass ich die vorliegende Arbeit Titel: Julian Charrière - Midnight Zone
Untertitel: Kritik an der Ästhetisierung vom Leid des Pazifik selbständig verfasst sowie keine anderen als die vollständig angegebenen Quellen und Hilfsmittel* benutzt habe und dass die Arbeit nicht bereits als Prüfungsarbeit vorgelegen hat. Mir ist bewusst, dass Täuschungsversuche – insbesondere nachgewiesene Plagiate nach § 11, Abs. (4), der Allgemeinen Prüfungsordnung (Stand: 01.04.2023) – zum endgültigen Nichtbestehen einer Prüfung und somit dem Scheitern im Studiengang führen können. Mir ist zudem bewusst , dass die Verwendung von KI-Tools zur Synthese von Text nicht zulässig ist und ebenfalls als Plagiat gewertet wird.* Zur Verwendung von ChatGPT oder ähnlicher generativer KI als Hilfsmittel:
- Keine generativen KI Hilfsmittel worden verwendet
Braunschweig, 21.08.2026 Phil Keier